Unfrisiertes

Unfrisiertes, Unreifes, Unüberlegtes

Soul in Deutschland

Verfasst von unfrisiertes am Mai 31, 2008

Mark Medlock hat eine Soulstimme, wie sie in Deutschland ihresgleichen sucht.

Ich würde mir so sehr wünschen, dass sich ihm jenseits von Bohlen noch viele Möglichkeiten eröffnen. So sehr ich das kommerzielle Interesse von Mark akzeptiere, aber es wäre so schade, wenn diese Stimme nicht mehr aus sich machen könnte.

P.S.: Weder bin ich schwul, noch bevorzuge ich schwule Künstler. Ich urteile nach persönlichen Präferenzen.

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Irrweg und Erlösung

Verfasst von unfrisiertes am Mai 19, 2008

Von den Beschreibungen her war Fedora 9 super. Und weil es eine einfach einzurichtende Verschlüsselung der Festplatten versprach, wollte ich es auf einem meiner Rechner auch mal ausprobieren. Es flog am nächsten Tag runter, und rauf kam mein vertrautes Kubuntu.

Grund: Für die neue Xorg-Version, die Fedora 9 verwendet, gibt es noch keinen proprietären Nvidia-Treiber. Und leider kann der Bildschirm, der diesem meinen Rechner zugeordnet ist, auch den Standard-Treiber „nv“ nicht leiden, was er nach wenigen Minuten mit einem schwarzen Bildschirm eindrucksvoll unter Beweis stellt. Die im Netz angebotenen Hacks haben für mich nicht funktioniert.

Also kam wieder der Hardy Heron in der KDE-Version rauf, und was soll ich sagen: Mit ein wenig Know-how geht sogar die Verschlüsselung.

Der Trick geht so.

1. Mit der Alternate-CD installieren.
2. Bei der Partitionierung auf „Manuell“ gehen.
3. Vom auserkorenen Festplattenplatz ca. 200 MB für ext3 und /boot reservieren.
4. Den Rest als „physikalisches Volume für Verschlüsselung“ einrichten.
5. Verschlüsselung konfigurieren. Da wird dann das Passwort festgelegt (am besten eins ohne „z“, „y“ und deutsche Sonderzeichen nehmen) und alles eingerichtet.
6. Die Partition als LVM einrichten.
7. Für die LVM unter „LVM konfigurieren“ eine Volume-Gruppe einrichten.
8. Unter der Volume-Gruppe mindestens eine Root (/, ext3) und eine Swap-Partition einrichten (ich habe noch eine Home-Partition extra angelegt).
9. Mountpunkte festlegen.
10. Änderungen übernehmen.

Achtung: Das ist keine Anweisung für Rookies, sondern eine für alle, die das hier aus dem Gedächtnis Aufgeschriebene auch dann zu deuten verstehen, wenn auf dem Bildschirm gerade mal was anderes steht.

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Brötchencontent, abmahnfrei

Verfasst von unfrisiertes am März 25, 2008

Ich bin zwar ein miserabler Fotograf, aber dafür steht es wirklich jedermann frei, diese Brötchenfotos für was auch immer zu verwenden, ohne dass ich dafür jemals irgendein Entgelt verlangen werde…

b1a.jpg b2a.jpg b3a.jpg b4a.jpg b5a.jpg

Eine alte Verpflichtung aus einer Anregung von drchaos endlich erfüllend…

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Über Dawkins’ „Gotteswahn“

Verfasst von unfrisiertes am Februar 29, 2008

Der altkatholische Pfarrer und Theologe Hans-Jürgen von der Minde (übrigens auch ein begnadeter Ratzinger-Parodist) hat in der Zeitschrift „Christen heute“ eine interessante Rezension zu Dawkins’ Bestseller verfasst:

Atheisten blasen zum Angriff

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Roger Cicero live

Verfasst von unfrisiertes am Februar 29, 2008

Meine Liebste „wollte es so“, aber zu einem Roger-Cicero-Konzert musste sie mich überhaupt nicht überreden. Obwohl das so selten wohl nicht vorkommt, denn Cicero fragte gleich eingangs die männlichen Zuschauer, wer von ihnen denn nur da sei, weil die Frau oder Freundin darauf bestanden hatte.

Leider machte die Schwarzwaldhalle ihrem Namen alle Ehre: Der Hall im Sound störte doch sehr. Aber Bigband ist Bigband, und Cicero lässt sich von klasse Jazzern begleiten, die zwischendurch mal andeuten dürfen, was sie so drauf haben. Überhaupt ist der Mann live wirklich noch besser als auf CD. Wie schrieb die BNN:

Den gesamten Abend lang überrascht er mit einer extrem flexiblen Stimme und Klangfarbe. Er gleitet von der Tiefe in die Höhe, baut Koloraturen ein, die selbst Christina Aguilera vor Neid erblassen ließen, und wirkt nicht nur in der Coverversion von Prince’ „How Come You Don’t Call Me“ derart soulig, dass man sich leicht denken kann, welches Genre sein zweitliebstes ist.

So war’s. Aber auch die Cover-Version von Grönemeyers „Männer“, die Cicero vor dem Swing-Klangteppich seiner Band sehr jazzig interpretierte, hat mir sehr gefallen.

Alles in allem ein schöner Abend mit tollen Musikern, einem souveränen und lässigen Cicero und viel guter Stimmung. Das letzte Wort gebührt wie immer meiner Liebsten: „Der ist aber ziemlich klein.“

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Schade, Brian

Verfasst von unfrisiertes am Februar 3, 2008

Brian Culbertson gehört zu den Jazzmusikern, die ich wegen ihres Kompromisses zwischem Hörbarkeit und musikalischem Anspruch bewundere. Sein jüngstes Album, „After Hours“, offenbart sich mir vor allem als Rückschritt. Ok, Culbertson hat einige interessante Melodieläufe zu bieten, aber das reicht keinesfalls für ein interessantes Album. Neues kann ich nicht erkennen, und das Alte scheint mir im Seichten untergegangen zu sein. Lieber Brian, bitte fang an zu vergessen, was andere von dir wollen. Das wäre Jazz.

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Einstieg

Verfasst von unfrisiertes am Dezember 19, 2007

Dass ich die Musik seines Vaters mag, ist die eine Sache. Dass irgendwelche Puristen weder die von Eugen noch die von Roger mögen wollen, nur deren.

Aber Roger Cicero schafft es grandios, guten Swing und gute deutsche Texte zu vereinbaren. Als Interpret zumindest, denn neben der geilen Big Band im Hintergrund tragen natürlich Komponisten, Arrangeure und Texter zu Rogers Erfolg bei. Aber der Sänger ist der USP. Und etwas besseres hätte dem Jazz hierzulande nicht passieren können, auch wenn er sich letztlich ganz anders anhört.

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Chocolate Chip Cookies auf amerikanisch und wiseguyisch

Verfasst von unfrisiertes am Dezember 4, 2007

Bei „USA erklärt“ finden wir endlich das richtige Rezept für Chocolate Chip Cookies.

Klar, was einem Wise-Guys-Fan da einfällt: Das hier.

Und einfach klasse, wie ein anderer Wise-Guys-Fan das im Video umgesetzt hat:

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Beavis and Butthead

Verfasst von unfrisiertes am November 27, 2007

Es gibt sie, und sie wohnen unter mir.

Aussehen und Artikulation stimmen, nur wird statt Heavy Metal Techno gespielt.

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Magie

Verfasst von unfrisiertes am November 21, 2007

Und wo wir schon bei Musik sind: In meinen Ohren ist Jeanie Brysons „Tonight I need you so“ pure Magie. Und konkret der „Two Hump Ride“ jede vorstellbare Steigerung davon.

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