Verfasst von unfrisiertes am Februar 29, 2008
Der altkatholische Pfarrer und Theologe Hans-Jürgen von der Minde (übrigens auch ein begnadeter Ratzinger-Parodist) hat in der Zeitschrift “Christen heute” eine interessante Rezension zu Dawkins’ Bestseller verfasst:
“Atheisten blasen zum Angriff“
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Verfasst von unfrisiertes am Februar 29, 2008
Meine Liebste “wollte es so”, aber zu einem Roger-Cicero-Konzert musste sie mich überhaupt nicht überreden. Obwohl das so selten wohl nicht vorkommt, denn Cicero fragte gleich eingangs die männlichen Zuschauer, wer von ihnen denn nur da sei, weil die Frau oder Freundin darauf bestanden hatte.
Leider machte die Schwarzwaldhalle ihrem Namen alle Ehre: Der Hall im Sound störte doch sehr. Aber Bigband ist Bigband, und Cicero lässt sich von klasse Jazzern begleiten, die zwischendurch mal andeuten dürfen, was sie so drauf haben. Überhaupt ist der Mann live wirklich noch besser als auf CD. Wie schrieb die BNN:
Den gesamten Abend lang überrascht er mit einer extrem flexiblen Stimme und Klangfarbe. Er gleitet von der Tiefe in die Höhe, baut Koloraturen ein, die selbst Christina Aguilera vor Neid erblassen ließen, und wirkt nicht nur in der Coverversion von Prince’ „How Come You Don’t Call Me“ derart soulig, dass man sich leicht denken kann, welches Genre sein zweitliebstes ist.
So war’s. Aber auch die Cover-Version von Grönemeyers “Männer”, die Cicero vor dem Swing-Klangteppich seiner Band sehr jazzig interpretierte, hat mir sehr gefallen.
Alles in allem ein schöner Abend mit tollen Musikern, einem souveränen und lässigen Cicero und viel guter Stimmung. Das letzte Wort gebührt wie immer meiner Liebsten: “Der ist aber ziemlich klein.”
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Verfasst von unfrisiertes am Februar 3, 2008
Brian Culbertson gehört zu den Jazzmusikern, die ich wegen ihres Kompromisses zwischem Hörbarkeit und musikalischem Anspruch bewundere. Sein jüngstes Album, “After Hours”, offenbart sich mir vor allem als Rückschritt. Ok, Culbertson hat einige interessante Melodieläufe zu bieten, aber das reicht keinesfalls für ein interessantes Album. Neues kann ich nicht erkennen, und das Alte scheint mir im Seichten untergegangen zu sein. Lieber Brian, bitte fang an zu vergessen, was andere von dir wollen. Das wäre Jazz.
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