Unfrisiertes

Unfrisiertes, Unreifes, Unüberlegtes

Archiv für November, 2007

Beavis and Butthead

Verfasst von unfrisiertes am November 27, 2007

Es gibt sie, und sie wohnen unter mir.

Aussehen und Artikulation stimmen, nur wird statt Heavy Metal Techno gespielt.

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Magie

Verfasst von unfrisiertes am November 21, 2007

Und wo wir schon bei Musik sind: In meinen Ohren ist Jeanie Brysons “Tonight I need you so” pure Magie. Und konkret der “Two Hump Ride” jede vorstellbare Steigerung davon.

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Sorry, Sandra!

Verfasst von unfrisiertes am November 20, 2007

Bei Maischberger läuft eine für die üblichen Verhältnisse sicher interessante Diskussion. Wie soll ich mich als politisch interessierter Mensch entscheiden, der die Sendung aus verschiedenen Gründen nicht in ein Fenster auf seinen PC holen kann, wenn der Fernseher in einem anderen Raum steht?

Schwierige Frage.

Aber auf meinem PC läuft gerade “Pacific Coast Highway” von Nils. Nicht mehr so schwierig, die Frage.

Ergänzung:

Der bisher einzige Kommentator bei amazon.de äußert sich wie folgt:

Die CD von Nils ist musikalisch ungewöhnlich einfallsreich, von den (meist eigenen) Musikstücken her angenehm abwechslungsreich und insgesamt sehr, sehr gut performed. Begnadeter kann Smooth-Jazz kaum in Szene gesetzt werden. Nils ist ein ausgezeichneter Gitarrist, und auch die Perkussionisten/Keyboards sind herausragend. Unter den durchweg guten Stücken sind “Georgy Porgy” und “Sneakin” besonders hervorzuheben, letzteres mit ungewöhnlichen, sehr gut gemachten Harmoniewechseln. Die CD hat Pep und atmet den Geist des amerikanischen Westens.

Insgesamt stimme ich ihm zu. Aber ich mag “Hey Ya” noch ein wenig mehr.

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Musik

Verfasst von unfrisiertes am November 6, 2007

Mit Amüsement habe ich zur Kenntnis genommen, dass es drüben bei den wahren Linken eine Bestrebung gibt, der Welt die einzig korrekte Art von Musik mitzuteilen. Ganz ehrlich: Wer so denkt, kommt irgendwann auch noch auf die Idee, Sexstellungen für verbindlich zu erklären.

Also verlassen wir besser das Reich der Avantgardisten und wenden uns dem zu, was Menschen einfach so doll finden. In meinem Fall ist das der Jazz zwischen Dixie und Free, aber mit besonderer Vorliebe für sehr meliodiöse und rhythmische Themen. Spryo Gyra, Fourplay, Brian Culbertson und Jeff Lorber wären da Kollektive bzw. Leute, die für mich diese Bedingungen erfüllen.

Da ich damit rechne, dass die bei uns kaum jemand kennt, wäre ich versucht, exemplarisch Stücke dieser Bands bzw. Komponisten zur Verfügung zu stellen. Aber es gibt da dieses Urheberrecht, das eher die Vergessenheit seiner Interpreten in Kauf nimmt, als ihre Werke zu verbreiten.

Ok, you know where you get me…

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Freunde in rauer Welt

Verfasst von unfrisiertes am November 6, 2007

Muss ich die Bekanntschaft zu meiner Liebsten noch der Plattform AOL zugute halten, ist es endgültig das Internet, welches für dieses schöne Ereignis verantwortlich ist:

Als ich vor einigen Jahren geschäftlich in den USA zu tun hatte, traf ich in der dortigen Tochterfirma “meines” Konzerns einen Franzosen, der sich gerade in seinen neuen Job in diesem Land einarbeitete. Sofort entwickelte sich in “Feindesland”[1] eine europäische Solidarität. Eine, die durch meine Liebe zur französischen Sprache wahrscheinlich noch gefördert wurde - so einfach macht sich ein Franzose mit einem “Boche” (jetzt nicht DER Boche, sondern eben einer…) nicht gemein. Aber er und ich hatten Spaß, zwischendurch Französisch sprechen zu können, obwohl wir natürlich auch ins Englische fielen. Spaß hatten wir auch sonst, indem wir aus europäischer Sicht unsere Umgebung reflektierten. Kurz und gut: Da trafen sich zwei, die sich vorher nicht kannten, aber durchaus mochten. Zwar innerhalb eines Konzerns, aber jenseits aller Hierarchien. Wobei er fürs tatsächliche Geschäft wichtiger war, ich aber den direkten Zugang zum obersten Boss hatte, was wir beide natürlich im Hinterkopf behielten.

Um so schöner fand ich es, dass wir unseren Kontakt einige Zeit aufrechterhielten, auch nachdem wir den Konzern verlassen hatten. Dann verlor sich die Spur etwas, wie das nunmal so passiert. Aber, Wunder des Web 2.0, über eine Kontaktkette in LinkedIn wurde mein französischer Freund auf mich wieder aufmerksam und schickte mir eine E-Mail. Es ist eine großartige Aussicht, von hier jederzeit mit dem TGV nach Paris fahren zu können, um mit ihm wieder über die Amis zu lästern. Irgendwann demnächst mache ich das wahr.

[1] Auch für Europäer, die den USA gegenüber positiv eingestellt sind, ist dort vieles so fremd, dass sich dieser ironische Ausdruck einstellen kann. Realiter fühlten wir uns natürlich pudelwohl.

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